Erklärung von Lissabon für eine demokratische Revolution in Europa


ein Vorschlag von Martins, Mélenchon und Iglesias

Übersetzung der am 12.04.2018  in Lissabon von Vertretern von Bloco de Esquerda, La France Insoumise und Podemos unterzeichneten gemeinsamen Erklärung.

Der Generalsekretär von Podemos, Pablo Iglesias, und der Sekretär von International de Podemos, Pablo Bustinduy, trafen sich heute Nachmittag in Lissabon mit dem Präsidenten von France Insumise, Jean-Luc Mélenchon, und der Koordinatorin des Bloco de Esquerda, Catarina Martins, aus gemeinsamer Sorge über die Entwicklung des europäischen Projekts. Continue reading „Erklärung von Lissabon für eine demokratische Revolution in Europa“

qiángbào 墙报 [牆報] Wandzeitung


Mural panoramico.JPG
By: Fotografía tomada por Farisori; Autor del mural: Jorge González Camarena, mexicano; Propiedad de la Universidad de Concepción, Chile – Fotografía personal, tomada por la cámara fotográfica del autor de la misma, CC BY-SA 3.0, Link


20.04.2018 // 23.04.2018 // 24.04.2018//06.05.2018//13.07.2018//30.09.2018

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SLOWENIEN: Gibt es Riesen in Ljubljana?


Autor+Quelle: Andrea Loffi

Wappen von Ljubljana

Ljubljana, das schlagende Herz Sloweniens, eine Hängebrücke zwischen dem habsburgischen Mitteleuropa und der südöstlichen Levante; dort, wo sich Lubljanica und Sava treffen, wurde der so genannte Ljubljana-Riese geboren. So wurde Slavoj Žižek, ein wichtiger und umstrittener zeitgenössischer Philosoph und Kulturagitator, genannt. Seine Philosophie ist immens und berührt eine Reihe von Themen; aber welche Rolle spielten der Balkan und der jugoslawische Kommunismus in seinem Leben und Denken? Continue reading „SLOWENIEN: Gibt es Riesen in Ljubljana?“

„Politik ist der Kampf um Begriffe“


Früher waren sie linke Aktivisten im Umfeld der 68er-Bewegung, heute gehören sie zur Neuen Rechten. Nicht wenige Protestler von damals haben eine politische Kehrtwende vollzogen. In ihren Abgrenzungskämpfen gebe es aber immer noch einen starken Bezug auf 1968, sagte der Soziologe Heinz Bude im Dlf.

Heinz Bude im Gespräch mit Anja Reinhardt

Polen: Nazikollaborateure mit Partisanen gleichgesetzt


Autor: Matteo Zola
Matteo Zola
Mit Schnee bedeckte Gräber. Auf dem Granit, Lorbeer für die Märtyrer und eine rot-weiße Kokarde. Der polnische Premierminister, Mateusz Morawiecki, ehrt stillschweigend die Gefallenen. Nationalhelden? Eine Spezies davon. Es sind Angehörige der Brigade Heiliges Kreuz (Świętokrzyska Brigade), die in den komplexen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis zusammengearbeitet haben. Es ist kein Zufall, dass sie auf einem deutschen Soldatenfriedhof bei München begraben sind. Hier wollte der polnische Ministerpräsident am Rande eines offiziellen Besuchs in Deutschland verweilen und einen Blumenstrauß ablegen. Warum? Continue reading „Polen: Nazikollaborateure mit Partisanen gleichgesetzt“

#Pasolini – Schrecken bei jeder Art des Faschismus


Sein #extremer Antifaschismus ist ein Antidot zu den Giften dieser Tage

Quelle: Wuming am 21.02.2018 in

zum Blog

Autor: Wuming1

Vor ein paar Jahren, haben wir uns in der Zeitschrift Internationale mit dem toxischen Mythos über Pasolini, „der die Polizei verteidigt“, beschäftigt, ein Mythos, der im aufgeregten und dekontextualisierten Zitieren des Gedichts Il PCI ai giovani entstand.     //übersetzt v. G.Melle

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#Afrin (non) è sola? – di Davide Grasso #BreakSilenceOnAfrin


Nella giornata di ieri, 18 marzo, milizie jihadiste sostenute dall’esercito turco hanno fatto ingresso in alcuni quartieri di Afrin, prendendoli sotto il loro controllo. Hanno umiliato e torturato civili, decapitato pubblicamente due combattenti, saccheggiato le abitazioni. Le forze confederali della Federazione del Nord o Rojava, per fortuna, avevano appena evacuato migliaia di civili, che si trovano adesso nella vicina regione di Sheeba, sempre nei pressi di Aleppo. Questi eventi sono arrivati dopo due mesi di strenua resistenza da parte delle unità popolari e femminili Ypg-Ypj, che hanno il compito di difendere la rivoluzione delle donne e delle comuni, nelle campagne attorno alla città, pur nella disparità di mezzi. Le forze rivoluzionarie hanno dichiarato che questi eventi segneranno il passaggio dalla guerra aperta alla continuazione della resistenza sotto forma di guerra di guerriglia.

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Unkreatives Schreiben – warum?


Kenneth-Goldsmith White-House 2011 HiRes.jpg
CC BY 3.0
File:Kenneth-Goldsmith White-House 2011 HiRes.jpg
Uploaded: 26 June 2011

Im 21. Jahrhundert haben Technologie und Internet die Bedingungen für Literatur neu geschaffen. Sie erfordern erweiterte Definitionen und Ideen für das, was man bislang Kreatives Schreiben nannte. Dichter und Hochschullehrer Kenneth Goldsmith, Autor von „Uncreative Writing“, schlägt neue Verfahren vor.

Der konzeptionelle Poesiekünstler Kenneth Goldsmith beim Colloquium „Die Zukunft der Dichtung“ beim 16. Poesiefestival in Berlin.

Ein Gespräch mit Kenneth Goldsmith

 

Malcolm X – Tod eines Propheten


Am 21. Februar 1965 wurde Malcolm X ermordet.

Biografie: Malcolm X. wurde am 19. Mai 1925 mit bürgerlichem Namen Malcolm Little als Sohn des Baptistenpfarrers Earl Little und seiner Frau Louise in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska geboren. Bereits mit sechs Jahren verlor Malcolm Little seinen Vater, er wurde nach einer Drohung des Ku Klux Klans ermordet. Malcolm wuchs zunächst bei Pflegeeltern auf, dann musste er in ein Jugendheim. 1941 siedelte er nach Boston über und wohnte bei seiner Halbschwester. Er wurde Schuhputzer und führte in der Folgezeit mehrere Gelegenheitsarbeiten, darunter Eisenbahnjobs und Kellner, aus. Mit Spielen und Drogen geriet er schnell in kriminelle Kreise. 1946 wurde er wegen Einbruchs verhaftet und zu zehn bzw. acht Jahren Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt. Im Gefängnis kam er mit der Lehre Elija Muhammeds als dem Führer der Black Muslims oder auch Nation of Islams in Kontakt. 1949 trat er der Organisation bei, die das Ziel der Trennung und Rivalität zwischen Weißen und Schwarzen verfolgte. Im Gefängnis studierte er die Theorien der Black Muslims und ihre Rassentrennung. 1952 wurde Malcolm entlassen. Seit seiner Mitgliedschaft legte er seinen Nachnamen als Dokument der Sklaverei ab und nannte sich nur noch „Malcolm X“. Das „X“ stand als Symbol für seine unbekannte Herkunft aus der afrikanischen Heimat. Continue reading „Malcolm X – Tod eines Propheten“