Kategorie: „Willkommenskultur“

SOLIDARIETÀ CON LA COMUNITÀ ITALIANA DI RIACE A FRIBURGO (BRESGOVIA/GERMANIA)


Comunicato stampa 10.11.2018/Comunicato di stampa originale in lingua tedesca. Traduzione G.Melle | Oggi si è svolto a Friburgo una manifestazione dell’iniziativa Solidarietà Città di Friburgo in solidarietà con la comunità italiana Riace. „Solidarietà con Riace“ e „Giù le mani da Riace“ sono state le rivendicazioni centrali della manifestazione. Sulla piazza del municipio si sono radunate numerose persone. La rappresentante Janika Kuge dell’iniziativa della Città della Solidarietà ha dichiarato: „Tutti parlano di un passaggio a destra e del ritorno del nazionalismo. Tutti? Tutti? No! Un piccolo villaggio del sud Italia sta resistendo! Solo il piccolo villaggio? No! No! No! No! No! In molte città e villaggi dell‘ Europa, del Sud America, del Canada e degli Stati Uniti la resistenza sta crescendo“. Sono tutti impegnati in città basate sulla solidarietà. Anche a Friburgo. Dimostriamo oggi che vogliamo un’Europa diversa! Dimostriamo che insieme ci batteremo a favore di un’altra Europa! Un’Europa della solidarietà! L`intervento

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Un altro mondo è possibile


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Riace ist ein Weltkulturerbe, ein Ort der Utopie im Land Kalabrien, ein Ort der Begegnung, der Konfrontation, des Austauschs zwischen Einheimischen und Migranten, für eine soziale Konstruktion, die auf eine andere Imagination setzt. Continue reading „Un altro mondo è possibile“

Von der Willkommenskultur zum Abschiebungswettbewerb


Vorbemerkung

Dieser Artikel wurde von einer antirassistischen Aktivistin geschrieben, die seit Ende der 1990er Jahre Migrationsbewegungen und die Kämpfe Geflüchteter beobachtet und unterstützt. Seit anderthalb Jahren arbeitet sie zudem (wieder) als hauptamtliche Flüchtlingsberaterin in einer westdeutschen Großstadt. Die Veränderungen im öffentlichen Diskurs, in der Wahrnehmung Geflüchteter wie auch den Resonanzboden der Diskurse auf der legislativen Ebene des Asyl- und Aufenthaltsrechts bekam sie sehr direkt mit – in ihrem Arbeitsalltag wie in ihrem politischen Umfeld. Trotzdem ist dieser Artikel eine sehr subjektive Sicht auf gegenläufige Entwicklungen, die von einer weiterhin relativ „flüchtlingsfreundlichen“ Grundstimmung in der städtischen Zivilgesellschaft und einem mittlerweile europaweiten hegemonialen neu-rechten Diskurs, der auf Abschottung und Abschiebung zielt, geprägt sind.

In diesem Artikel versucht sie, die enorme Diskrepanz zwischen dem, was sie in ihrer politischen Arbeit wie auch in ihrer bezahlten Beratungsarbeit erlebt, dem, was gleichzeitig politisch diskutiert wird und dem, was ihr politisch notwendig scheint zu skizzieren.

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