Kategorie: Übersetzung

Klassenkampf, murmelte das Gespenst


eine Miniserie in zwei Teilen/1

Übersetzung des Beitrags von Mauro Vanetti, publiziert:  

"Wir alle haben eine Freundin, einen Genossen,  Verwandte, Nachbarn, Kollegin, die noch vor ein paar Jahren eindeutig links waren, seit einiger Zeit aber die Manie haben, zwielichtige Blogs zu lesen, Facebookseiten zu folgen, die perplex machen, und nurmehr ausgemachten Unsinn verzapfen, den sie als wichtigen Beitrag gegen den Strom ausgeben, der aber an Salvini erinnert, jedoch als scheinbar "kommunistische" Version ....". Continue reading „Klassenkampf, murmelte das Gespenst“

„Radio Alice ist zweifelsohne auch der Name einer Pizzeria“: das Kapital & 19siebenundsiebzig


Autor: Wolf Bukowski

Das Jahr 1968 ist derzeit besonders in akademischen wie medialen Munden oder wie Pasolini sagen würde, gehören die sich damit befassenden Beiträge nebst Autoren mit pikanter Soße gegessen. Traduzione veröffentlicht hier ein Beitrag zu einem weniger runden Datum, dessen revolutionäre Tradition angeblich in der markt-gerechten Verwertung weiterlebt. Der aus dem Italienischen übersetzte Artikel ist ein lesenswertes Lehrstück der integrativen Leistung kapitalistischer Eselei (und ihrer „linken“ Protagonisten), die Gold kacken kann.

 Teil I

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SLOWENIEN: Gibt es Riesen in Ljubljana?


Autor+Quelle: Andrea Loffi

Wappen von Ljubljana

Ljubljana, das schlagende Herz Sloweniens, eine Hängebrücke zwischen dem habsburgischen Mitteleuropa und der südöstlichen Levante; dort, wo sich Lubljanica und Sava treffen, wurde der so genannte Ljubljana-Riese geboren. So wurde Slavoj Žižek, ein wichtiger und umstrittener zeitgenössischer Philosoph und Kulturagitator, genannt. Seine Philosophie ist immens und berührt eine Reihe von Themen; aber welche Rolle spielten der Balkan und der jugoslawische Kommunismus in seinem Leben und Denken? Continue reading „SLOWENIEN: Gibt es Riesen in Ljubljana?“

Polen: Nazikollaborateure mit Partisanen gleichgesetzt


Autor: Matteo Zola
Matteo Zola
Mit Schnee bedeckte Gräber. Auf dem Granit, Lorbeer für die Märtyrer und eine rot-weiße Kokarde. Der polnische Premierminister, Mateusz Morawiecki, ehrt stillschweigend die Gefallenen. Nationalhelden? Eine Spezies davon. Es sind Angehörige der Brigade Heiliges Kreuz (Świętokrzyska Brigade), die in den komplexen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis zusammengearbeitet haben. Es ist kein Zufall, dass sie auf einem deutschen Soldatenfriedhof bei München begraben sind. Hier wollte der polnische Ministerpräsident am Rande eines offiziellen Besuchs in Deutschland verweilen und einen Blumenstrauß ablegen. Warum? Continue reading „Polen: Nazikollaborateure mit Partisanen gleichgesetzt“

POLEN: „Es gab keine polnischen Lager“, – das Gesetz über Shoah und Negationismus.


Autorin: Donatella Sasso, Quelle: eastjournal.net

Der polnische Senat hat das Holocaust-Gesetz endgültig gebilligt, das das Image des Landes verteidigen soll, aber von Israel kritisiert wurde, das Warschau des Geschichtsrevisionismus  beschuldigte. Das Gesetz sieht bis zu drei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe für diejenigen vor, die die Vernichtungslager „polnisch“ nennen, die von den Nazis in Polen während des Zweiten Weltkriegs errichtet wurden. Continue reading „POLEN: „Es gab keine polnischen Lager“, – das Gesetz über Shoah und Negationismus.“

Der „Nazi-Wüstenfuchs“ in den Valcellina-Bergen


Quelle der Übersetzung: „Il senso del PD per il camerata Rommel“, da Nicoletta Bourbaki·Mercoledì 4 ottobre 2017

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Das Werbebanner des Rennens: Beachten Sie das FVG Region Logo unter den Sponsoren „.

Der Werbe-Claim der Initiative wird inspiriert durch die Anwesenheit des jungen Erwin Rommel, dem späteren Nazi-Kommandanten, auf den Rennplätzen während des Ersten Weltkriegs. Es wird ein triviales Laufrennen gegeben, das sich ganz einfach an dem hundertjährigen Jubiläum eines historischen Ereignisses orientiert, um die Schönheiten „eines der höchsten Wildnisgebiete Europas“ zu bewerben.

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“Den Deutschen ist es egal. Wir müssen selbst kämpfen!”


LeiharbeiterInnen beim Automobilhersteller FAW-VW fordern gleiche Entlohnung und werden kriminalisiert. Gleichzeitig brechen anderswo bei VW Arbeiterkämpfe aus – von Ralf Ruckus

EnglishPortuguêsSlovenčina

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Im Chaos leben und eine neue Welt schaffen


Autor:                     

Original:        la-jornada-trans

Raúl Zibechi, scrittore e giornalista uruguayano dalla parte delle società in movimento è redattore del settimanale Brecha. I suoi articoli vengono pubblicati con puntualità in molti paesi del mondo, a cominciare dal Messico, dove Zibechi scrive regolarmente per la Jornada. In Italia ha collaborato per oltre dieci anni con Carta e ha pubblicato diversi libri: Il paradosso zapatista. La guerriglia antimilitarista nel Chiapas, Eleuthera; Genealogia della rivolta. Argentina. La società in movimento, Luca Sossella Editore; Disperdere il potere. Le comunità aymara oltre lo Stato boliviano, Carta. Territori in resistenza. Periferia urbana in America latina, Nova Delphi. Il suo ultimo libro, Descolonizar. Il pensamiento critico y las practicas emancipatorias, sta per uscire in Colombia per le edizioni desde abajo. Molti altri articoli inviati da Zibechi a Comune-info sono qui.

http://www.arcoiris.tv/scheda.php?l=1&st=es&lid=136

comune-info.net
Quelle: http://comune-info.net/2015/02/caos-sistemico-transizioni-in-corso/

Die Geopolitik hilft uns die Welt, in der wir leben, zu verstehen. Vor allem gilt dies für turbulente Zeiten wie  die derzeitigen. Ihr prinzipieller Charakter besteht in einer fortwährenden Folge von Veränderungen und permanenten Schwankungen. Doch die Geopolitik hat ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Aktivitäten anti-systemischer Bewegungen anzusprechen. Die Geopolitik bietet uns eine Lesart des Szenarios an, in der sie agieren. Sie kann jedoch nicht die zentrale Deutung der emanzipativen Kämpfe liefern.

 

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Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)


… ein zapatistischer Beitrag aus den südöstlichen Bergen Mexikos.

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Subcomandante Insurgente Galeano

publiziert am 11. April 2017
durch SupMoisés und SupGaleano

Februar 2017

Die Mühsale unseres Weges

Für uns, die zapatistischen Stammvölker besteht die Mühsal des Krieges seit Jahrhunderten. Der erreichte unsere Länder mit der Lüge der Zivilisation und der dominanten Religion. Damals sorgten Schwert und Kreuz dafür, dass unsere Leute verbluteten. Continue reading „Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)“