Kategorie: kritische Theorie

Venezuela, Dialektik des Übergangs -Teil I

Venezuela, dialettica della transizione

Autorin: Geraldina Colotti

Quelle: http://www.rifondazione.it/primapagina/?p=30574

Prefazio

Ich teile mit denjenigen, die es verbreiten wollen, eine Reflexion zur Kritik am bolivarischen Sozialismus in einem entscheidenden Moment seines Übergangs.

Von Italien bis Frankreich, von Spanien bis Lateinamerika, wird die Analyse der „kritischen Kritiker“ über die Situation in Venezuela multipliziert. Besonders In Italien ist die anstrengende Suche nach einer mediokren Aura durch eine gewisse kleinbürgerliche Linke zu spüren: Die Annahme dieser Aura mittels einer Zwischenposition erlaubt, den Splitter im fremden Auge, aber nicht den Balken im eigenen sehen. Gegen den bolivarischen Sozialismus bemüht jeder seine eigenen Gespenster in Umlauf zu bringen, die oftmals aus den unbenannten Zweifeln an den ungelösten Knoten großer Revolutionen resultieren. Aber wenn die Sänger des goldenen Mittelmaßes auch mandraförmig singen mögen „Maduro ist nicht Chavez“, sind die Feinde, die er zu bezwingen hat, die gleichen gegen die auch Chavez zu kämpfen hatte. Maduro ist auch nicht Allende und doch – wie der argentinische Analytiker Carlos Aznarez bemerkt hat -, sind die Kräfte, die ihn stürzen wollen diejenigen, die mutatis mutandis den chilenischen Frühling  stranguliert haben. Continue reading „Venezuela, Dialektik des Übergangs -Teil I“

Im Chaos leben und eine neue Welt schaffen

Autor:                     

Original:        la-jornada-trans

Raúl Zibechi, scrittore e giornalista uruguayano dalla parte delle società in movimento è redattore del settimanale Brecha. I suoi articoli vengono pubblicati con puntualità in molti paesi del mondo, a cominciare dal Messico, dove Zibechi scrive regolarmente per la Jornada. In Italia ha collaborato per oltre dieci anni con Carta e ha pubblicato diversi libri: Il paradosso zapatista. La guerriglia antimilitarista nel Chiapas, Eleuthera; Genealogia della rivolta. Argentina. La società in movimento, Luca Sossella Editore; Disperdere il potere. Le comunità aymara oltre lo Stato boliviano, Carta. Territori in resistenza. Periferia urbana in America latina, Nova Delphi. Il suo ultimo libro, Descolonizar. Il pensamiento critico y las practicas emancipatorias, sta per uscire in Colombia per le edizioni desde abajo. Molti altri articoli inviati da Zibechi a Comune-info sono qui.

http://www.arcoiris.tv/scheda.php?l=1&st=es&lid=136

comune-info.net
Quelle: http://comune-info.net/2015/02/caos-sistemico-transizioni-in-corso/

Die Geopolitik hilft uns die Welt, in der wir leben, zu verstehen. Vor allem gilt dies für turbulente Zeiten wie  die derzeitigen. Ihr prinzipieller Charakter besteht in einer fortwährenden Folge von Veränderungen und permanenten Schwankungen. Doch die Geopolitik hat ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Aktivitäten anti-systemischer Bewegungen anzusprechen. Die Geopolitik bietet uns eine Lesart des Szenarios an, in der sie agieren. Sie kann jedoch nicht die zentrale Deutung der emanzipativen Kämpfe liefern.

 

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Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)

… ein zapatistischer Beitrag aus den südöstlichen Bergen Mexikos.

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Subcomandante Insurgente Galeano

publiziert am 11. April 2017
durch SupMoisés und SupGaleano

Februar 2017

Die Mühsale unseres Weges

Für uns, die zapatistischen Stammvölker besteht die Mühsal des Krieges seit Jahrhunderten. Der erreichte unsere Länder mit der Lüge der Zivilisation und der dominanten Religion. Damals sorgten Schwert und Kreuz dafür, dass unsere Leute verbluteten. Continue reading „Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)“

„Hoffnung ist wie die Flamme einer Kerze im Dunkeln“

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:John_Berger-2009_(6).jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:John_Berger-2009_(6).jpg

Der britische Kunstkritiker, Schriftsteller und Maler John Berger ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war Marxist, gewann den Booker Prize für den Roman „G“ und schrieb über Obdachlose, Aids oder das harte Leben von Bergbauern. Zeitlebens mischte John Berger sich in politische Debatten ein.

Beitrag dlradio

john-berger-schriftsteller

Grexit: i governi tedeschi non hanno mai pagato i loro debiti

Grexit: Deutsche Regierungen sind Spezialisten beim Nichtzurückzahlen Ihrer Schulden

(Übersetzung demnächst)

Grexit: i governi tedeschi non hanno mai pagato i loro debiti

di Paolo Ferrero – ilfattoquotidiano.it –

I governi tedeschi, quelli che si ergono a giudici implacabili contro la Grecia e che cercano di destabilizzarla per impedire il referendum popolare, sono specialisti nel non pagare i loro debiti. Lo hanno già fatto tre volte nel corso dell’ultimo secolo. La prima volta dopo la Prima guerra mondiale, la seconda nel 1953 e la terza nel 1990 dopo la riunificazione. Vediamo brevemente. Continue reading „Grexit: i governi tedeschi non hanno mai pagato i loro debiti“

Weder antieuropäischer Chauvinismus noch eine unkritische Europahaltung. Nur die Linke des Südens wird Europa retten können.

01/09/2013 09 Quelle: Il Manifesto | Autor:  Jacopo Rosatelli

Wohl schwer wird am kommenden 22. September die Linke das Wahlergebnis von 2009 (11,9 %) halten können. Das Risiko jedoch einer Implosion der Partei ist gebannt: die neuen Sekretäre, Katja Kipping und Bernd Riexinger machen eine ausgezeichnete Arbeit-“ Mario Candeias ist zufrieden mit dem Kurs dieser sozial-kommunistischen Kraft. Der 44jährige Politikwissenschaftler und stellvertretender Direktor des Instituts für soziale Analyse, der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Think Tank der Partei, schaut über den Wahltermin hinaus: „Nach einer Phase der Krise, die internen persönlichen Streitereien geschuldet war, ist die Linke jetzt in Bewegung geraten. Sie trifft sich wieder regelmäßig mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Intellektuellen. Und es gibt erneut eine strategische Debatte: gerade Rosa Luxemburg lehrt, dass das Aufgehen in der Tagespolitik immer zu untergeordneten Positionen führt. Schließlich haben wir auch die Auseinandersetzung zwischen Radikalen und Moderaten gelernt, wie es in der Diskussion über den von Oskar Lafontaine beschworenen Untergang des Euro sichtbar wurde.“ Continue reading „Weder antieuropäischer Chauvinismus noch eine unkritische Europahaltung. Nur die Linke des Südens wird Europa retten können.“

Es bleibt uns nur das Kapital

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Die Krise ist epochal. Doch der Kapitalismus erfreut sich einer ausgezeichneten Gesundheit. Das ist eine eher deprimierende These für all die, die den Zusammenbruch des kapitalistischen Systems prognostizieren und die der 1917 geborene,  marxistische Historiker vertritt.

La notizia della morte del capitalismo è per lo meno prematura, il sistema economico sociale che da alcune centinaia di anni regge il mondo non è neanche malato, e basta guardare la Cina           convincersene e per leggere il futuro.

italiano: Non ci resta che il capitale

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