Kategorie: Kapitalismus

Finanzmarktregulierung: Basel III erfreut Banken

 

klartext
zum Artikel

 

Es ist geschafft! Nach mehr als 7 Jahren mühseligem Hin und Her konnten sich die höchsten Bankenregulierer jüngst auf den Abschluss der sogenannten Basel III-Regeln verständigen. Besonders Deutschland hat die Verhandlungen des Basler Ausschusses über neue Regeln auf dem Bankenmarkt behindert. Wertvolle Zeit für die dringend notwendige Umsetzung neuer Finanzmarktregeln ist dadurch verloren gegangen. Zwar gibt es nun neue Kapitalregeln für Banken und eine Haltelinie für das Schönrechnen der Bankenrisiken, aber das Ergebnis konnte durch Lobbyarbeit aus Sicht der Bankenbranche erfolgreich weichgespült werden.

# 035: Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade. (Johann Heinrich Pestalozzi)

Autor: M.A. Karjalainen

Diese Zitat habe ich Georg Schramm zu verdanken. Der großartige deutsche Kabarettist hat auf einer Tagung der GLS-Bank eine Rede zum Thema „Der Krieg Reich gegen Arm“ gehalten und eben jene Worte des Pädagogen Pestalozzi wiedergegeben.

weiterlesen

Im Chaos leben und eine neue Welt schaffen

Autor:                     

Original:        la-jornada-trans

Raúl Zibechi, scrittore e giornalista uruguayano dalla parte delle società in movimento è redattore del settimanale Brecha. I suoi articoli vengono pubblicati con puntualità in molti paesi del mondo, a cominciare dal Messico, dove Zibechi scrive regolarmente per la Jornada. In Italia ha collaborato per oltre dieci anni con Carta e ha pubblicato diversi libri: Il paradosso zapatista. La guerriglia antimilitarista nel Chiapas, Eleuthera; Genealogia della rivolta. Argentina. La società in movimento, Luca Sossella Editore; Disperdere il potere. Le comunità aymara oltre lo Stato boliviano, Carta. Territori in resistenza. Periferia urbana in America latina, Nova Delphi. Il suo ultimo libro, Descolonizar. Il pensamiento critico y las practicas emancipatorias, sta per uscire in Colombia per le edizioni desde abajo. Molti altri articoli inviati da Zibechi a Comune-info sono qui.

http://www.arcoiris.tv/scheda.php?l=1&st=es&lid=136

comune-info.net
Quelle: http://comune-info.net/2015/02/caos-sistemico-transizioni-in-corso/

Die Geopolitik hilft uns die Welt, in der wir leben, zu verstehen. Vor allem gilt dies für turbulente Zeiten wie  die derzeitigen. Ihr prinzipieller Charakter besteht in einer fortwährenden Folge von Veränderungen und permanenten Schwankungen. Doch die Geopolitik hat ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Aktivitäten anti-systemischer Bewegungen anzusprechen. Die Geopolitik bietet uns eine Lesart des Szenarios an, in der sie agieren. Sie kann jedoch nicht die zentrale Deutung der emanzipativen Kämpfe liefern.

 

Continue reading „Im Chaos leben und eine neue Welt schaffen“

——– #NOG20 NEWSLETTER 05 / ZWEI WOCHEN VOR DEM G20-GIPFEL IN HAMBURG

Aktuelle Infos zu den NoG20-Protesten in Hamburg
*#NoG20 Newsletter #5 / Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg*

Alle Infos zu den Protesten gegen den G20-Giplfel am 7./8. Juli 2017 in
Hamburg: Aktionen, Anreise, Camps, Termine, Alternativgipfel,
Welcome-to-Hell-Demo, Bildungsstreik, Block G20, …

/Mögliche Doppelsendungen bitte wir zu entschuldigen. Aber auch trotzdem die
Bitte, den Newsletter zu verbreiten./

*Themen:*

  * Editorial
  * Anreise-Infos: Mit Bus & Bahn gegen den G20
  * Camp-Situation und Schlafplatzbörse
  * Aktions-Infos
  * Internationale Großdemo 8.7.
  * NoG20 Infoabend
  * Pressescha*u*
  * Links, Mobi-Material & Bestelladressen
  * #NoG20 2017 Infoportal
  * Newsletter: Halte dich auf dem Laufenden!
  * Spenden & Soli-Mexikaner Continue reading „——– #NOG20 NEWSLETTER 05 / ZWEI WOCHEN VOR DEM G20-GIPFEL IN HAMBURG“

Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)

… ein zapatistischer Beitrag aus den südöstlichen Bergen Mexikos.

galeano-600x431-37743_210x210
Subcomandante Insurgente Galeano

publiziert am 11. April 2017
durch SupMoisés und SupGaleano

Februar 2017

Die Mühsale unseres Weges

Für uns, die zapatistischen Stammvölker besteht die Mühsal des Krieges seit Jahrhunderten. Der erreichte unsere Länder mit der Lüge der Zivilisation und der dominanten Religion. Damals sorgten Schwert und Kreuz dafür, dass unsere Leute verbluteten. Continue reading „Oben die Mauern, unten die Risse (Teil I)“

Un appello per la difesa della democrazia. Intellettuali europei per il NO

no-ooo1-22689_210x210

Noi guardiamo con attenzione e rispetto al voto sul referendum costituzionale in Italia e pensiamo che debba essere il popolo italiano a decidere sulla propria Costituzione. Siamo infatti colpiti dalla quantità di pressioni che arrivano sui popoli perché si adeguino al pensiero dominante. Continue reading „Un appello per la difesa della democrazia. Intellettuali europei per il NO“

CATASTROIKA OFFICIAL MULTILINGUAL

It was at the beginning of 1989 when the French academic Jacques Rupnik sat at his desk, in order to prepare a report on the state of the economic reforms in Mikhail Gorbatsov’s Soviet Union. The term that he used in describing the death rattle of the empire was „Catastroika“. In Yeltsin’s time, when Russia instituted maybe the biggest and least successful privatization experiment in the history of humanity, a group of Guardian reports assigned a different meaning to Rupnik’s term. „Catastroika“ became synonym of the country’s complete destruction by market forces; the sell off of public property; and the steep deterioration of citizens‘ living standards. Now, Catastroika’s unit of measurement was unemployment, social impoverishment, declining life expectancy, as well as the creation of a new cast of oligarchs, who took over the country’s reins. A few years later, a similar effort to massively privatize public property in unified Germany (which is presented as a model for Greece) created millions of unemployed and some of the biggest scandals in European history.

Brief ohne Hochachtung – Sind wir das Volk?

100_0921_thumb.jpg

“Liebe Frau Merkel,

Mein Name ist Heidi Langer, ich bin 45 Jahre alt und stamme aus der ehemaligen DDR.
Als Kind, Jugendliche und junge Frau habe ich die Bundesbürger glühend um das beneidet, das man Freiheit nennt. 1989 bin ich – gemeinsam mit vielen anderen – auf die Straße gegangen, weil ich diese Freiheit auch für mich und meine Kinder wollte. Wir haben damals etwas bewirkt. Etwas Großartiges. Für unser Land, für unser Volk.
Dachten wir.                                                                     weiterlesen