Kategorie: Banken

Finanzmarktregulierung: Basel III erfreut Banken

 

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Es ist geschafft! Nach mehr als 7 Jahren mühseligem Hin und Her konnten sich die höchsten Bankenregulierer jüngst auf den Abschluss der sogenannten Basel III-Regeln verständigen. Besonders Deutschland hat die Verhandlungen des Basler Ausschusses über neue Regeln auf dem Bankenmarkt behindert. Wertvolle Zeit für die dringend notwendige Umsetzung neuer Finanzmarktregeln ist dadurch verloren gegangen. Zwar gibt es nun neue Kapitalregeln für Banken und eine Haltelinie für das Schönrechnen der Bankenrisiken, aber das Ergebnis konnte durch Lobbyarbeit aus Sicht der Bankenbranche erfolgreich weichgespült werden.

CATASTROIKA OFFICIAL MULTILINGUAL

It was at the beginning of 1989 when the French academic Jacques Rupnik sat at his desk, in order to prepare a report on the state of the economic reforms in Mikhail Gorbatsov’s Soviet Union. The term that he used in describing the death rattle of the empire was „Catastroika“. In Yeltsin’s time, when Russia instituted maybe the biggest and least successful privatization experiment in the history of humanity, a group of Guardian reports assigned a different meaning to Rupnik’s term. „Catastroika“ became synonym of the country’s complete destruction by market forces; the sell off of public property; and the steep deterioration of citizens‘ living standards. Now, Catastroika’s unit of measurement was unemployment, social impoverishment, declining life expectancy, as well as the creation of a new cast of oligarchs, who took over the country’s reins. A few years later, a similar effort to massively privatize public property in unified Germany (which is presented as a model for Greece) created millions of unemployed and some of the biggest scandals in European history.

Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus.

Erklärung des Blockupy Koordinierungskreises vom 5.6.2013

Blockupy 2013 – das waren intensive und kraftvolle Tage der gemeinsamen Aktion und des gemeinsamen Widerstandes. Wir haben am Freitag mit mehr als 3000 Aktivist_innen die Zugänge zur Europäischen Zentralbank blockiert und damit – wie angekündigt – den Widerstand in das Herz des europäischen Krisenregimes getragen.
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Ein absurdes und krankes Modell

19.07.2012 – “Wieder sollen Milliarden, die die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hart erarbeitet haben, im schwarzen Loch des Finanzmarkts versenkt werden. Es geht wieder nur um Hilfszahlungen, die Banken, Hedgefonds und private Großanleger vor Verlusten schützen sollen. Gleichzeitig erzählt die Regierung das Mantra von Haushaltsdisziplin, zwingt die Bundesländer, Polizisten und Lehrer zu entlassen, um die Schuldenbremse einzuhalten. So viele Theater, Bibliotheken und Schwimmbäder gibt es in ganz Deutschland nicht, dass man durch ihre Schließung die gigantischen Summen wieder reinholen könnte, die Sie hier mit jeder einzelnen Entscheidung verpulvern. Der Finanzsektor muss öffentlich und Gemeinwohl orientiert organisiert werden. Sozialismus für die Bankvorstände und Kapitalismus für den Rest der Bevölkerung – das ist ein absurdes und krankes Modell.” (Sarah Wagenknecht)

Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche

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Blockupy Frankfurt!

Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!

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Die faulen griechischen Ouzo-Säufer und Olivenkern-Spucker

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Der amerikanische Schriftsteller und Investigativjournalist Greg Palast, Mitarbeiter bei BBC, Observer und Guardian, ist Experte für kommerzielle Betrügereien und Finanzskandale.

Er schrieb für die linke amerikanische Zeitschrift In These Times einen Artikel über die spekulativen Machenschaften von Goldman-Sachs (How Goldman Sacked Greece).

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18.000 fordern in Berlin und Frankfurt: Banken in die Schranken!

* Regierungsviertel und Bankenzentrum erfolgreich umzingelt

imageAls großen Erfolg wertet das Aktionsbündnis "Banken in die Schranken" die Umzingelungen des Berliner Regierungsviertels und des Bankenzentrums in Frankfurt am Main am heutigen Samstag. Insgesamt 18.000 Menschen haben sich an den beiden Menschenketten beteiligt – in Berlin waren es 8.000, in Frankfurt 10.000.

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* Morgen in Frankfurt und Berlin: "Banken in die Schranken!"

* Ablauf der Umzingelungen, Kundgebungs-Redner und Pressekontakte

Unter dem Motto "Banken in die Schranken!" werden am morgigen Samstag
tausende Menschen zeitgleich das Berliner Regierungsviertel und das
Bankenzentrum in Frankfurt am Main mit Menschenketten zu umzingeln.

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Neueste Nachrichten:

An der italienischen Krise ist die Arbeiterklasse schuld 

Autor: John Weeks
Ökonom u. emeritierter Professor an der Londoner Universität.

Original

Breaking News: The working class caused the Italian Crisis

Ultime notizie: la crisi italiana � colpa della classe operaia:

   Wann war es das letzte Mal, dass Sie sich gefragt haben, ob die ökonomischen Probleme der Profitgier der Kapitalisten geschuldet sind? Bei mir geschah dies als ich einen Artikel im Guardian am 5. November von Phillip Inman las und ich entdeckte, dass die italienische Schuldenkrise darauf zurückzuführen ist, dass “sich die italienischen Arbeiter die letzten zehn Jahre mehr bezahlten als ihre deutschen Kollegen und dies bei weniger Arbeit und weniger Produktivität…” (…Italian workers have paid themselves more than their German equivalents over the past 10 years for doing less work, less productively…)

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