Kategorie: Antifaschismus

NSU Tribunal Klageschrift

Screenshot_Cover_Anklage-217x300Aus dem Vorwort: Wir klagen an!

Dies ist unsere Anklage. Im Namen der Aufklärung, im Namen der Gerechtigkeit, im Namen der Opfer und ihrer Angehörigen.

Diese Anklage ist das Ergebnis unserer Anstrengungen, den NSU-Komplex und seine Akteur*innen sichtbar zu machen. Sie steht im bewussten Widerspruch zur strafrechtlichen Anklage der Bundesanwaltschaft, die den NSU als das Werk einiger Weniger verharmlost. Diese Anklage wäre nicht möglich, ohne das unermüdliche Engagement derjenigen, die sich seit der Selbstenttarnung des NSU für die vollständige Aufklärung und Auflösung des NSU-Komplex eingesetzt haben.

Unsere Anklage ist die notwendige Konsequenz ihrer Ergebnisse: „Es gibt immer noch viel zu wenig Ermittlungsverfahren gegen lokale Unterstützernetzwerke und es gibt keine gegen staatliche Helfer und Unterstützer, gegen V-Leute des Verfassungsschutzes. Es fehlen vollständig die Verfahren gegen Ermittler, gegen Polizeibeamte, gegen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, gegen Präsidenten und Abteilungsleiter von Verfassungsschutzbehörden, Verfahren, die nicht nur wegen Inkompetenz und Untätigkeit sondern auch wegen aktiver Unterstützung geführt werden müssten. Auf diese Anklagebank gehören nicht 5 sondern 50 oder noch besser 500 Personen, die alle mitverantwortlich sind für diese Mordtaten, für diese Sprengstoffanschläge, nicht nur weil sie sie nicht verhindert

haben, sondern auch weil sie nichts getan haben, um sie aufzuklären aber auch, weil sie aktiv mitgewirkt und unterstützt haben.“

Hier bitte lesen:  http://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2017/NSU-Tribunal_Anklageschrift.pdf 

zum Blog: NSU-Komplex auflösen

Memoria

„Memoria“, Regie führte Ruggero Gabbai. Autoren sind: Marcello Pezzetti und Liliana Picciotto, Produktion: Forma International, Italia, 1997. Dauer: 90 Minuten. Englische Untertitel.

„Memoria“ ist ein einzigartiges historisches Dokument. Es beinhaltet die Zeugnisse italienischer Juden, die nach Auschwitz deportiert wurden. Die Autoren führten mit Überlebenden in den 1990iger Jahren Interviews zu den verschiedenen Phasen der italienischen Shoah.

 

Antifaschist lebensbedrohlich verletzt

Am 11. April wurde in Wuppertal ein aktiver Antifaschist bei einer Messerattacke von rechten HoGeSa-Nazi-Hooligans lebensbedrohlich verletzt. Die Polizei verhinderte zunächst die medizinische Versorgung des Schwerverletzten, diffamierte mit falschen Behauptungen das Autonome Zentrum, machte die Opfer zu Tätern und versucht zu dem ganzen Vorgang durch eine de facto Nachrichtensperre zu vertuschen. Öffentlich stellt sich die Polizei als „hellwach gegen Rechts“ dar, in der Realität muss die Polizei zu fast jedem Verfahren gegen Rassisten und Nazis öffentlich gezwungen werden. In einem offenen Brief vom 30.April an die Wuppertaler Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher kritisieren die „Opferberatung Rheinland“ und die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW“ das polizeiliche Vorgehen im Falle des Wuppertaler Mordversuches. Den offenen Brief gibt es hier: http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/eine-taeter-opfer-umkehr-aid-1.5056693, eine ganz gute Zusammenfassung der Vorkommnisse hier: http://www.vice.com/de/read/rechte-hools-haben-in-wuppertal-einen-antifaschisten-ins-koma-gestochen-463

25. Mai bundesweite Demo in Solingen – Auch 20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen: Das Problem heißt Rassismus!

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Erinnerung: Jetzt am Samstag findet in Solingen eine bundesweite Demonstration zum 20. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen statt.

Aufruf 12. April 2013

Aufstand im Warschauer Ghetto
und was hat Offenburg damit zu tun?

Am 19. April 1943 begann der Aufstand im Warschauer Ghetto, am 16. Mai 1943 wurde er
endgültig niedergeschlagen.

Mit völlig unzureichender Bewaffnung wehrten sich die in diesem Ghetto eigepferchtenJuden gegen ihre Vernichtung. Immerhin fast einen Monat lang hielten sie sich tapfer gegeneine zahlenmäßig und technisch überlegene Mörderbande.Auf dem Offenburger Zwangsarbeiterfriedhof neben dem jüdischen Friedhof ist eineGedenkplatte mit folgender Inschrift zu sehen: Continue reading „Aufruf 12. April 2013“

politisierBAR Infoveranstaltung gegen den Nazifackelmarsch in Pforzheim am 23.02.2013

Am Samstag, den 23.02.2013, wollen wie jedes Jahr Nazis der
Bombardierung Pforzheims 1945 gedenken. Dass dieses Gedenken platter
Geschichtsrevisionismus ist und sie an diesem Tag ihre
menschenverachtende, rassistische und faschistische Propaganda in die
Öffentlichkeit tragen wollen, ruft dieses Jahr endlich eine breite
antifaschistische Mobilisierung auf den Plan. Continue reading „politisierBAR Infoveranstaltung gegen den Nazifackelmarsch in Pforzheim am 23.02.2013“

[Ortenau] Wieder Naziaufmarsch in Rheinau-Memprechtshofen am "Panzergraben" am 14. April!

Antifaschistische Aktion

Am kommenden Samstag, den 14. April 2012, wollen faschistische Gruppierungen um das Karlsruher Netzwerk, NS Rastatt und die NPD von 11 bis 15 Uhr wieder eine reaktionäre Gedenkversammlung am ehemaligen „Ehrenmal Panzergraben“ in Rheinau-Memprechtshofen veranstalten. Seit Wochen kündigen die Nazis ihre Aktion im Internet an, es gibt derzeit auch einige Hinweise, dass ihr Aufmarsch am „Panzergraben“ in eine größere Veranstaltung der NPD und der JN eingebettet ist: Am 14. April soll der sogenannte „Südwestdeutsche Kulturtag“ im „Raum Baden“ stattfinden. Nach einigen Jahren Misserfolg versuchen die faschistischen Kräfte nun vereint – parteilose und parteigebundene Kräfte – den alljährlichen Aufmarsch in Rheinau-Memprechtshofen wieder zu etablieren.

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Aufruf: Antifaschist von Nazi schwer verletzt! Enough is enough!

Demo heute 19:15, Kirchplatz Stadtkirche

Am 1. Oktober 2011 wurde ein Antifaschist in Riegel im Landkreis Emmendingen von einem Offenburger Neonazi angefahren und hierbei schwer verletzt.

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