Kategorie: 1968

„Radio Alice ist zweifelsohne auch der Name einer Pizzeria“: das Kapital & 19siebenundsiebzig


Autor: Wolf Bukowski

Das Jahr 1968 ist derzeit besonders in akademischen wie medialen Munden oder wie Pasolini sagen würde, gehören die sich damit befassenden Beiträge nebst Autoren mit pikanter Soße gegessen. Traduzione veröffentlicht hier ein Beitrag zu einem weniger runden Datum, dessen revolutionäre Tradition angeblich in der markt-gerechten Verwertung weiterlebt. Der aus dem Italienischen übersetzte Artikel ist ein lesenswertes Lehrstück der integrativen Leistung kapitalistischer Eselei (und ihrer „linken“ Protagonisten), die Gold kacken kann.

 Teil I

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„Politik ist der Kampf um Begriffe“


Früher waren sie linke Aktivisten im Umfeld der 68er-Bewegung, heute gehören sie zur Neuen Rechten. Nicht wenige Protestler von damals haben eine politische Kehrtwende vollzogen. In ihren Abgrenzungskämpfen gebe es aber immer noch einen starken Bezug auf 1968, sagte der Soziologe Heinz Bude im Dlf.

Heinz Bude im Gespräch mit Anja Reinhardt

I. CHE GUEVARA – Investigación sobre un mito: Nacimiento de un guerrillero


Bildschirmfoto vom 2017-10-11 11-52-02


Non voglio dimostrare niente, voglio mostrare. Federico Fellini

 

Parte I – Nascita di un guerrigliero

Parte II – Le cause del fallimento

Parte III – Morte di un guerrigliero

Este reportaje sobre el Che permite ver personas que ya no es posible entrevistar. Muchos de ellos, como Salvador Allende, murieron poco después. Se podrá apreciar la única entrevista que ofreció el secretario general del Partido Comunista Boliviano, Mario Monje, a pesar de los ataques que recibió por parte de Cuba y de Fidel Castro; así como otra entrevista, al campesino que denunció al Che ante las tropas bolivianas y del sargento que lo ejecutó en la escuela de La Higuera, donde el Che estaba herido. Continue reading „I. CHE GUEVARA – Investigación sobre un mito: Nacimiento de un guerrillero“

Mario Dalmaviva: Mein politischer Weg verlief instinktiv


                           In memoriam di Mario Dalmaviva

Interview bei Futuro Anteriore vom Februar 2001/Übersetzung Teil I
                                 

Mario Dalmaviva war einer der bedeutendsten Protagonisten der langen Sechzigerjahre Italiens. Er betonte immer wieder, dass sein Heranreifen als Aktivist atypisch verlief, denn er zog von Rom nach Turin – in die Stadt der Großindustrie, die von Mirafiori und ihrer Arbeiterkämpfe -, um sich sein „Schlachtfeld“ auszusuchen. Dort schrieb er sich bei Potere Operaio (Arbeitermacht) ein, dessen letzter Sekretär er auch wurde. Gemeinsam mit vielen anderen, war er Angeklagter im Prozess 7.April gegen die Organisation Autonomia Operaia. Er verstarb (20./21.Juli 2016) nach einer langen Krankheit. Hier sei an ihn erinnert mit der Wiedergabe eines Interviews vom Februar 2001, das in der  Zeitschrift Futuro Anteriore erschien […]

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