Sonate für Violine – in G-Moll: Geld

»… die schönste List des Teufels ist, euch zu überzeugen, dass er nicht existiert!«
Charles Baudelaire, Le joueur généreux.

Quelle:

Sonata para violín en sol menor: DINERO



red.Anm.: Der folgende Beitrag wurde anhand des spanischen Organinals und der italienischen Übersetzung überarbeitet, da die deutsche Übersetzung teilweise erhebliche stilistische Mängel aufweist, die das Verständnis de Textes erschweren.



I. DER ACHTE PASSAGIER

Überall und nirgends. Ein schläfriger Zug rollt ratternd daher. Er kommt von und fährt ins nirgendwo. Aber das spielt keine Rolle. An Bord döst eine Menge Leute vor sich hin – grau und so viele Tote überlebend. Im letzten Waggon sitzen gelangweilt und entmutigt sieben einsame Passagiere – elend ist ihr Leben und erbärmlich ihre Kleidung.

Einer sagt: »Ich gäbe alles, damit sich meine Situation ändert.« Der Satz ist eine Art  Universalsprache, die sechs anderen stimmen ihm nickend zu. Der lange, heruntergekommene Zug fährt in einen Tunnel hinein, der die Grautöne zum Verschwinden bringt und die Schatten vertieft. Die Tür öffnet sich und ein achter Passagier tritt ein – in einer Kleidung, die offen zeigt, dass er nicht von hier ist. Er setzt sich hin, ohne ein Wort zusagen. Die Dunkelheit des Tunnels macht sich weiter breit.

Ein Krachen ist zu hören, es ist wie ein Ast, der bricht, ohne dass ein Blitz eingeschlagen hätte. Ein paar lodernde Augen tauchen aus der Dunkelheit auf. Der mit dem Feuer-Blick äußert: »Ich glaube nicht, dass ich mich vorstellen muss. Jeder von Ihnen hat mich gerufen, mit oder ohne Worte. Deswegen bin ich da. Ihre Seele für einen Wunsch. Bestimmen Sie den Preis.«

Einer wählt Gesundheit und niemals krank zu werden. Satan antwortet: »Sie sei dir gewährt.«, packt die Seele des (Immer-)Gesunden und steckt sie in seinen kleinen Sack.

Ein Anderer optiert für Weisheit, alles zu wissen. Der Teufel flüstert: »Sei dir gewährt.«, greift die Seele und legt sie in seine Tasche.

Der Dritte wählt die Schönheit, bewundert zu werden. Der Fürst der Hölle gibt als Replik: »Sei dir gewährt«. Die Seele des Schönen landet in der Satteltasche.

Der Vierte bevorzugt die Macht, zu befehlen und dass man ihm gehorcht. Luzifer seufzt: »Sei dir gewährt«. Und die Seele des Befehlssüchtigen wird zu einer mehr in seinem Jackett.

Ein Fünfter gibt an: »die Lüste«, Leidenschaft zu erwecken durch reinen Willensakt. Der Dämon lächelt gefällig: »Sei dir gewährt«. Die Hedonisten-Seele reiht sich zu den anderen Seelen im dunklen Mantel.

Der Sechste richtet sich auf und erwählt sich den Ruhm, von allen anerkannt und bejubelt zu werden. Ohne die Miene zu verziehen, erklärt Satan: »Sei gewährt«. Und die Seele des Ruhmreichen gesellt sich zu den anderen Gefangenen.

Der Siebte spricht fast so, als wenn er sänge: »Die Liebe«. Der Böse bricht in Lachen aus, während er buchstabiert: »S-e-i—d-i-r—g-e-w-ä-h-r-t.« Die Seele des Liebenden findet ganz unten im Sack ihren Platz.

Mit ungeduldigem Blick betrachtet der gefallene Engel den achten Passagier, der nichts sagt und in ein Notizbuch kritzelt.

Beelzebub fragt ihn mit süßlicher Stimme: »Und welches ist dein Wunsch? Ein Jegliches wird dir zu Teil werden. Und das lediglich im Austausch für deine flüchtige Seele.«

Der achte Passagier steht auf und gibt ein Murmeln von sich: »Ich bin das Geld; ich kaufe die sieben Seelen der Unglücklichen, die dir glaubten; und ich kaufe dich, damit du mir dienstbar und zu Willen bist.«

Und »der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan genannt werden, der den ganzen Erdkreis verführt« (Of 12,9), grinst verschlagen und wägt ab, bevor er selbst in den Sack der gekauften Seelen hinabsteigt:

»So sei es, Herr des Geldes. In deinem Wesen jedoch liegt dein Ruin; und dein Wohlstand heute wird morgen schon Unglück bedeuten.«

Der Herr des Geldes nahm seinen Geldbeutel und verließ den letzten Wagen. Der Zug fuhr aus dem Tunnel hinaus.

Dahinter breitete sich die Dunkelheit weiter aus, bis der Tag anbrach…

-*-
II. Krise und Verantwortung

»Wenn es eine Krise gibt, kaufe billig und warte bis sie vergeht, um dann wiederum teurer zu verkaufen. Wenn es keine Krise gibt, dann provoziere sie mit einem Krieg. Um aus der Krise herauszukommen, führe einen weiteren Krieg. Der Krieg, das sagte Clausewitz nicht, ist die Schnellstraße, um Krisen mit anderen Mitteln – nukleare mit eingeschlossen – zu beginnen und zu beenden.«

Don Durito de La Lacandona. Küchenschabe und Doktor einer Ökonomie der Wildnis.

Wenn die größte List des Teufels darin besteht, zu überzeugen, dass er nicht existiert, so ist eines der Fundamente des kapitalistischen Systems, zu überzeugen, dass Geld alles kann. Und Geld ist Herr und Gott der Regierungen. Auf Geld beruht ihr Projekt, in die Geschichte als große Transformatoren einzugehen.
Jedoch …

Nun gut, ich versuchte, zu erklären, dass eine weltweite Wirtschaftskrise kommen könnte, da ich aber von politischer Ökonomie nicht viel verstehe, scheint es, dass die Wirklichkeit dies mit weitaus besseren Argumenten wie didaktischen Mitteln macht und machen wird. Man muss also zur Kenntnis nehmen: Es fehlt das, was fehlt.

Es ist außerdem anzumerken, dass das, was kommt, nicht die Schuld der jetzigen oder der vorherigen Regierung ist. Die mexikanische Regierung trägt einzig die Verantwortung dafür, zu glauben und glauben zu machen, sie habe eine Lösung, die Krise aufzuhalten oder zu lindern.

Die »schlechten Entscheidungen«, die ein Teil der gegen-aufklärerischen Rechten der heutigen 4T-Regierung1 zuschreibt (ihre ständige Leier über den gecancelten Flughafen von Texcoco), haben nichts mit dem zu tun, was sich nähert. Die grundlegende Losung dieses Teils der real existierenden Rechten – der sich betrogen fühlt und erbittert ist – müsste lauten: »Uns ginge es besser ohne López Obrador«. Das klingt jedoch – außer dass es wenig originell erscheint – falsch.

Jeder, der an die Regierung gekommen wäre (Meade, Anaya, El Bronco, Miss Xerox), hätte sich den »weltweiten widrigen Rahmenbedingungen« (so bezeichnen es die Think Tanks des Großkapitals) stellen müssen, hätte eine Niederlage erlitten und dafür Schuldige gesucht. Und alle hätten dasselbe getan und täten das dasselbe, was die jetzige Regierung auch macht: Lügen und verschleiern.

Klar, ich spreche aus der Sicht der Pueblos originarios, und ich spreche auch von ihnen. Wobei ich mir sicher bin, dass man in anderen Bereichen wird sagen können: Sie sähen sich durch die Wirtschaftspolitik der Regierenden mehr oder weniger begünstigt. Nicht zu sprechen von der Sozialpolitik und dem geleugnetem Misserfolg im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.

Es ist notwendig, zu verstehen, dass das von diesem Teil der Rechten geäußerte Missfallen, reichlich  von dem restlichen gesellschaftlichen Sektor kompensiert wird (der in der Mehrheit ist). Nicht zu sprechen vom Groß-Kapital, das mehr als erfreut und zufrieden über die Maßnahmen ist, die den Ausbruch und den Anstieg der kommenden Krise fördern werden.

Ich denke, das wird sie mehr ärgern, als wenn wir aufzeigen, dass sie dasselbe bedeuten. Die bisherige Bilanz ergibt ja, dass es dasselbe wäre, ob der eine oder die andere an die Regierung gekommen wäre:
Sie hätten begonnen, sich selbst zu feiern. Sie hätten feierlich erklärt, ein neuer Zyklus der Hoffnung, der Arbeitsplätze und des Wohlstands begänne nun im Gebiet südlich des Río Bravo bis hin zum Westen Guatemalas und Belizes. Es wären dieselben Almosen verteilt worden, nur unter einer anderen Bezeichnung; sie hätten nicht wenige der Wahlversprechen widerrufen. Die Kritiken, die sie erhielten, wären auf Ressentiments und Neid zurückgeführt worden. Sie hätten zu Einheit und Vaterlandsliebe aufgerufen und wären genauso in die Knie gegangen gegenüber den Wünschen, leeren Drohungen und Beleidigungen des Cowboys, der im brutalen und aufgewühlten Norden geifert. Sie hätten ihre Fehler den »widrigen internationalen Rahmenbedingungen« zugeschrieben.

Alle – wie auch die jetzige Regierung – würden ihr Regierungsprogramm aufs Geld abstimmen. Die Diskrepanz zu den anderen besteht darin, dass die jetzige denkt, der fiktive »Kampf gegen die Korruption« würde genügen, um sich sogar die Medaillen der anderen um den Hals hängen zu können. »Aber die 4T stiehlt nicht«, werden Sie vorbringen. Doch für Liebhaber von Nuancen: Auch hier gibt es verschiedene, wie Sie in einem späteren Text… falls er veröffentlicht wird, zu lesen sind.

Ich werde ein paar reale Fakten aufführen, die zeigen, wo diese vorgebrachten »Nuancen« nicht möglich sind. Fakten, die eine klare Position verlangen. Ich beziehe mich hier weder auf die sozialen Netzwerke und ihre »fake news«, noch auf das Pro und Contra der Meinungsartikel der Presse (die mehr als jämmerlich sind) – auch nicht auf die als »snobistisch« bezeichnete Presse. Ich musste ja als Quelle die Wochenzeitschrift Proceso streichen, deren gesamte Geschichte von journalistischer Arbeit und Investigation – kaum auszugleichen von einem anderen Medium – von der Regierung ausgelöscht wurde. So beschränke ich mich nun auf die Erklärungen und Berichte auf der Website der Regierung (morgendliche Presse-Konferenzen und öffentliche Auftritte mit eingeschlossen), und das, was die unterstützende Presse berichtet.

Außerdem, na klar, beziehe ich mich auf die Untersuchungen »vor Ort«, in dem Gebiet, in dem wir uns bewegen, im ländlich-(kleinbäuerlichen) Chiapas. Sie können dem, auf den dieser Teil rekurriert, misstrauen – zu Recht. Es könnte ja sein, es wären Fakes, um die Regierung zu sabotieren. Zweifeln Sie, ja. Falls Sie die Zweifel jedoch hinter sich lassen wollen, können Sie auf zwei Methoden zurückgreifen: Zu untersuchen, ob das, was wir sagen, stimmt – oder warten, was passieren wird. Der Nachteil der ersten Option besteht darin, dass der Journalismus – die Wahrheit oder Nicht-Wahrheit von dem, was Sie weiter unten lesen, untersuchen wird – den Reihen der Konservativen zuzuschlagen ist (auch wenn er »nuanciert« berichtet, gibt er nicht die brutale Wirklichkeit von dem, was hier passiert, wieder). Die zweite Option bedeutet, darauf zu warten, ob die Zeit uns recht gibt oder uns widerlegt. Aber schaut, unter uns gesagt: »Zeit« ist eine der Sachen, die die da oben nicht haben. Und letztendlich, fühlt ihr euch so frei, der hiesigen Realität zu misstrauen. Der eigenen Realität jedoch – die ihr erlebt und erleidet – nicht zu trauen, kommt Euch das nicht wie ein Suizid vor?

Die Fakten:

.- Der feierliche Ton des Präsidenten während der Treffen mit den Repräsentanten der nationalen und internationalen ökonomischen Macht. Der gereizte, intolerante Klang, wenn er von einfachen Leuten – vor allen Dingen wenn sie vom Land kommen – Widerspruch oder Forderungen zu hören bekommt. Ok, hier eine Nuance… Aber die Wirklichkeit wird ihm tagtäglich widersprechen. Im Umgang mit den Herren des Geldes findet eine Schmeichelei statt, die ans Obszöne grenzt, und sich nicht in realem Rückhalt – der ja derart gesucht wird – mündet. Im Umgang mit den gemeinen Leuten versteht es sich von selbst, dass die Regierung »nicht dafür zahlt, damit man sie schlägt«.

.- Die Durchsetzung der eigenen Vorlieben und Abneigungen des Tyrannen. Ich verstehe, dass jeder seine eigenen Wünsche und Abneigungen hat, darüber brauchen wir nicht zu reden; jedoch hat niemand das Recht, diese den anderen Leuten aufzuzwingen. Wenn der oberste Regierende sagt: der oder die, das sind solche und solche – nun, das heizt an, wie er zu sagen pflegt. Wie es die Legislative oder die Ermordung von Samir Flores demonstrieren: Der Wunsch dem Präsidenten zu gefallen, führt zu Verbrechen und Verzerrungen (des Realen). Nur die Tyrannen suchen die ihnen genehme Erwiderung ihrer Untertanen – . Und man spürt im Land die Konsequenzen davon.

.- Der Umgang mit Migrant_innen. Schauen Sie, Sie können sich umsehen, wo sie wollen, und zu sich selber sagen: »Was für ein Horror! In welchem Land passieren eigentlich diese Dinge?« Sie geschehen genau hier, in diesem Land, welches »Mexikanische Republik« genannt wird. Worüber in den Medien -»denen, die  unterstützen«- nicht mal ein kleiner Teil des Albtraums beschrieben wird, der die Leute aus Zentralamerika an der Südgrenze quält; und ja, er trifft auch Leute aus Afrika, der Karibik, aus Asien… und Mexiko.

Aber wie kann eine Person aus Chiapas  von einer aus Guatemala, Honduras, El Salvador unterschieden werden? Dass sie keine Papiere hat? Nur zu, fragen Sie bei der INEGI oder INE nach, wie viele Mexikaner_innen aus dem Südosten keine Papiere haben. Sind sie es, weil sie die Nationalhymne singen? Die Migrationspolizei selbst, und wie es scheint auch, der Präsident weiß es nicht, deshalb macht er auch den Fußabtreter von Trump. Der Andere, der in den Präsidentschaftswahlen 2024 groß herauskommen möchte – Marcelo Ebrard – sagt: Es wird das Gesetz angewendet. Jedoch keinerlei Gesetz besagt: »Alle Personen von kleiner Statur, mit dunkler Haut, die kein Spanisch oder die nur mit Akzent sprechen,  werden verhaftet; oder dass von diesen Personen  verlangt wird, Dokumente vorzuweisen, die ihre mexikanische Staatsangehörigkeit beweisen. Die Verhaftungen könnten durchgeführt werden von militärischen oder polizeilichen Kräften (Verkehrspolizei mit eingeschlossen) oder durch Agenten der Einwanderungsbehörde. Übersetzer_innen, Menschenrechtsverteidiger_innen – oder andere Misslichkeiten, die den Präsidenten daran hindern, die mit seinem Freund Trump vereinbarte Verhaftungsquote zu erfüllen – sind nicht erforderlich.« Ok, Sie glauben dem furchtbaren schlechten Fernsehen nicht, dann sehen Sie doch mal die »dem Ideal der 4T verpflichtete« Presse durch. Schon gefunden? Ok, jetzt versuchen Sie mal diesen Albtraum zu »nuancieren«.

.- Die unterwürfige und einschmeichelnde Stimmlage gegenüber der US-amerikanischen Regierung. Davon wird später noch zu sprechen sein, jedoch, entschuldigen Sie, ich kann mich an keinerlei Regierung erinnern, die sich öffentlich und so ohne Würde gegenüber einer anderen Regierung verhalten hätte. Der Präsident hat Zustimmung erhalten – durch eine Abstimmung per erhobener Hand – an einem Ort, wo er seine Unterstützungsprogramme verteilte? Wenn das ihr »nuancierendes« Argument ist, na dann: Glück auf.

.- Die Niederlage des Laizismus. Seit der böse Salinas – Carlos Salinas de Gotari – in Abstimmung mit dem katholischen Klerus die Pforten öffnete zu den ersten Einmischungen der Religion in Staatsangelegenheiten – später Zedillo sich dumm stellte, Fox die Knie beugte, Calderón den Gewehrkolben und Peña Nieto die Massenmedien benutzte – ist die religiös fundierte Parteinahme und Haltung der aktuell Regierenden nicht mehr zu rechtfertigen. Das wird diese Nation -oder was davon noch übrig bleibt- teuer bezahlen… und nicht zu den bequemen Raten der ELEKTRA-Geschäfte.

.- Der Anstoß und die Beschleunigung von Mega-Projekten und die Zerstörung der Gebiete der Pueblos originarios. Das Argument, es seien ja bereits weit vorangeschrittene Projekte, galt nicht beim Abbruch der Bauarbeiten für den Flughafen von Texcoco. Die Markierung und Diskreditierung der Opposition gegen das Mega-Kraftwerk-Projekt in Morelos durch die Regierenden kostete unserem Compañero Samir Flores Soberanes das Leben. In Worten aus dem »Polizei-Report« der Presse: »Das markierte Opfer töten«. Vollkommen gleichgültig, was sie sagen oder wie sich rechtfertigen, sein Tod wird zu ihren Lasten gehen. Nun, hier eine Nuance am Rande: Der Präsident drückte nicht selbst den Abzug der Waffe. Na klar, Trump auch nicht.

.- Die Ermutigung zu Individualismus und Konfrontation mit der Gemeinschaft, der Comunidad. Mit dem Argument des »Kampfes gegen die Korruption« wird behauptet, die Übergabe von Unterstützung (also Geld) an Einzelpersonen sei effektiver. Wenn es Korruption in Bauern-Organisationen oder Nicht-Regierungsorganisationen etc. gibt, müsste ja erst einmal benannt werden: welche, wie viel und wo. Denn Verschweigen bedeutet Komplizenschaft (fragt einmal die Robles). Wenn sie ohne Verlegenheit von der Tribüne herab Medien und Journalisten anklagen – »denn mein Herz ist keine Mördergrube« – dann sollten sie beispielsweise auch klar sagen können: »Die Leitung der CIOAC hat so und so viel erhalten (sie müssten nur erst klären, welche CIOAC gemeint ist – die der Mörder oder die anderen). Nun gut, jetzt ist Schluss damit, lasst ihnen die Kohle und Schwamm drüber.« Oder: »Im Kinderhort… in Da-und-Dort… essen sie die Cornflakes auf und trinken sie die LALA-Milch leer, die für die kleinen Kröten bestimmt sind.« Oder: »Der Kinderhort So-und-So nimmt Kinder auf, die Produkt der fleischlichen Sünde und des Konkubinats sind; und der Herr sprach: Du sollst dich nicht niederlegen, ohne einen Nicht-Angriffspakt und einen Pakt der vernünftigen Gefühlskälte unterzeichnet zu haben (ich glaube, das wird »die Ehe« genannt).«

Nun zum Land und zur Landwirtschaft. Das Problem liegt nicht nur darin, dass die Unterstützung individualisiert wird. Ok. Dass die Kabinettsmitglieder und die sie begleitenden Assessoren für Landwirtschaft zu wenig Vorstellungsvermögen haben und nur optieren können zwischen Verwaltungsorganisationen oder Einzelpersonen, was man verstehen kann; nur solche Leute können in der Regierung arbeiten. Sich jedoch eine Bank als Übermittler der guten Gaben der 4T auszusuchen! Bei der gewählten Übergabe-Form des Programms »Leben säen« wird die Banco Azteca der Grupo Elektra – als Zwischenhändler und Vermittler – zum unmittelbaren Nutznießer.

Nach den Erklärungen des Präsidenten erhalten die Bauern, die an diesem Programm teilnehmen, 5.000 mexikanische Peso. Das stimmt nicht. Den Bauern werden höchstens 4.500 Peso übergeben (in einigen Fällen sogar nur 4.000 Peso).

Der Grund dafür ist – wie gesagt wird – die 500 Peso sollen in einen Spar-Fonds kommen. Der Bestimmungszweck dieses Fonds ist ungewiss. Den Nutznießern der Programme wird gesagt, das sei für »die Senioren, die Alten«, oder um später das Nutzholz und die Früchte kommerzialisieren zu können. Schauen wir mal: Zedern- und Mahagoni-Bäume brauchen 30 Jahre, um »kommerzialisierbar« zu sein; das heißt, bis es sich lohnt, sie zu fällen und das Holz zu verkaufen – die Legislaturperiode jedoch endet in 5 Jahren. Wenn mir nicht die Arithmetik fehlgeht, dann werden noch vier Regierungsperioden gebraucht, bis das, was nächstes Jahr gesät wird (im Moment befinden sie sich noch in der Etappe der Setzling-Aufzucht), auf den Markt gebracht werden kann. Wenn davon ausgegangen wird, die Nutznießer des Programms werden die nächsten 29 Jahre monatlich 4.500 Peso erhalten, dann müsste sichergestellt werden, dass Bolsonaro-Macri-Moreno – die bereits darauf lauern, die Verwaltung des herannahenden Sturms zu übernehmen – sich verpflichten, dieses Programm weiterzuführen. Oder es handelt sich um ein Regierungsperioden überschreitendes Programm, dass die Anhängerschaft der Campesinos an die jeweilige Regierungspartei bindet.

Fakt ist, dass bei diesen Geld-Transfers die Bank 500 Peso von jedem »Säer des Lebens« zurückhält (in einigen Fällen sogar 1.000 Peso, mit dem ewigen Argument, der Kleinbauer müsse sparen). Die durch den Regierenden Beauftragten sprechen von bis zu 230.000 »Nutznießern«. Das ergäbe für sie eine Summe über 115 Millionen Peso pro Monat, die der Banco Azteca zur Disposition stehen. Sie können jetzt zu Ihrem Haus-Ökonomen eilen und ihn fragen, was Banken mit dem Ersparten der Kunden tun.

Nun gut, in einigen Filialen der »uneigennützigen« und »menschenfreundlichen« Institution wie Banco Azteca sie darstellt, wird den Kleinbauern gesagt, es werden ihnen lediglich 4.000 Peso übergeben, »damit sie lernen zu sparen«. Angenommen, dass alle Nutznießenden diesen »Überlebenstrieb« zum Sparen haben (was sehr geschätzt ist innerhalb der Kultur des Geldes), würden das insgesamt 230 Millionen Peso im Monat bedeuten, und dies 12 Monate lang und für 5 Jahre, ab kommenden Oktober. Sagen wir jedoch einfach mal, warum nicht, es sind nur 115 Millionen Pesos pro Monat, dann bedeutet das 1 Milliarde 380 Millionen Peso pro Jahr, und 6 Milliarden 900 Millionen Peso für die verbleibenden 5 Jahre der jetzigen Regierungsperiode. Am Ende dieser Periode und zum Zeitpunkt der Präsidentschaftswahlen 2024 – möge Gott verhindern, dass der jetzige Präsident oder ein ihm Entsprechender aus der Regierungspartei uns erhalten bleibt– wird sich der »Nutznießende« in einen »Benachteiligten« verwandelt haben. Er wird dann 2,5 Hektar nicht nutzbares Land haben und kein Geld dafür, den Verlust seiner Tiere zu ersetzen (dafür bräuchte er Weide-Land) oder für den Verlust seines Maisfeldes (wenn im Wechsel mexikanische Sonnenblumen-Pflanzen gesetzt wurden).

Der Präsident ist dabei – mit dem Segen seiner »nuancierenden« Berater – eine neue »Agrar-Reform« zu realisieren, die durch Salinas, dem Bösen, mit der Brechstange begonnen wurde. In einer Ejido-Gemeinde ist die Bedingung, um das Programm »Konservendosen säen« zu erhalten, dass die »Rechte-Inhaber« (Ejido-Bewohner_innen, die Agrar-Rechte besitzen) 2 Hektar ihres rechtmäßigen Lands den »Antragstellern« überlassen. Die »neue« Agrar-Reform der 4T besteht darin, denjenigen, die wenig haben, das Land wegzunehmen, und es zu »verteilen«. Außer dass damit eine neue Form der Korruption geschaffen wird, ergibt dies natürlich Spaltungen innerhalb der Gemeinden der Parteigänger – bis hin zu Spaltungen innerhalb der Familien: Kinder (»Antragsteller«) gegen ihre Eltern (»Rechte-Inhaber«), Streit bis hin zu Morddrohungen.

In den Altos von Chiapas – in den Bergen, wo es kleine Orte gibt, und wo Land nicht in Hektar gemessen wird sondern in »tareas«, in »Arbeiten (die zu machen sind)« – schiene die Situation eher komisch, wenn sie nicht so tragisch wäre. Die Campesinos nutzen – unter diesen Bedingungen – das gleiche kleine Stück Land (»tarea«), um zu erst Mais zu pflanzen, danach Bohnen, danach Gemüse. Außer dass kaum jemand 2 Hektar zur Verfügung hat, machte das kleine Stück Land es unmöglich, sich über 20 oder 30 Jahre selbst zu ernähren – wenn man der »supertollen Idee« des Präsidenten folgen würde und wirklich das, was er anstrebt, säen würde. Klar, was eine Rolle spielt, ist das monatliche Geld, das der Kleinbauer erhält.

Es gibt mehr solcher Geschichten, die Sie bestimmt nicht glauben werden, weil sie bessere Daten besitzen. Jetzt im Moment werde ich Ihnen lediglich sagen: Die Gleichung von »So viel Geld = So viel bepflanztes Land« geht nicht auf. Die Parteigänger simulieren bereits die Vorbereitung des Bodens oder »leihen« sich Hektare an Land, sobald der Regierungsbeauftragte auftaucht. Oder sie bestechen ihn: »Du schreib‘ auf, dass ich dabei bin, die Schonung zu bepflanzen, und 2 Hektar habe, dafür erhältst du dann deinen Anteil an den 4.500 Peso.«

Auch lehnen Hunderte der Comunidades, der Gemeinden, das Programm ab und sagen sinngemäß: »Wir werden nicht als Tagelöhner der Regierung arbeiten. Das Land gehört uns und nicht dem Finquero, dem Großgrundbesitzer, der zur Regierung wurde.« Nun denn, sicherlich stehen dem Präsidenten andere Daten zur Verfügung; und wir befinden uns ja bloß in einem kleinen Teil eines kleinen Bundesstaates. Somit verfolgen wir weiter (die Spur) des Geldes:

Laut der Website der Grupo Elektra befindet sich in jeder ihrer Niederlassungen eine Filiale der Banco Azteca. Das bedeutet, der Campesino geht zur Bank, um seine Almosen – die ja keine Almosen sein sollen – abzuholen. Dort empfängt ihn eine Person in einem T-Shirt mit den Logos der Bank und der 4T-Regierung. So wie es sein muss, rät diese Person dem Kleinbauern, zu sparen und eine Versicherung abzuschließen. »Man weiß ja nie, was passieren kann. Beispielsweise, wenn man Ihnen das Motorrad klaut… Wie, Sie haben kein Motorrad? Machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben Glück; ich habe immer schon gesagt, die Glücksmenschen sind sich manchmal ihres Glückes gar nicht bewusst. Schauen Sie, hier haben wir diese Power-Maschine, 125 Kubik, Marke Italica (der Grupo Elektra), die Sie einfach mitnehmen können. Ja, jetzt sofort. Und bloß weil Sie es sind, schenke ich Ihnen den Motorrad-Helm. Sie sind Junggeselle? Ja? Das scheint mir seltsam, für einen, der so gut geraten ist… Auf dieses Motorrad passt gut eine zweite Person. Sie werden sehen, alle junge Frauen werden mit ihnen spazieren fahren wollen. Schauen Sie, es ist besser, das Gesamt-Paket zu kaufen. Sie verstehen mich? So vermeiden Sie, noch einmal kommen zu müssen. Nun, ich empfehle Ihnen, Sie eröffnen hier Ihr Bank-Konto, schließen die Versicherung ab, die angeboten wird (sie ist obligatorisch, um ein Konto zu eröffnen), kaufen das bereits versicherte Motorrad auf Raten… falls es Ihnen mal gestohlen wird oder eine Reparatur von Nöten ist. Somit kehren Sie in Ihr Dorf zurück, mit Motorrad und sogar mit Helm.«

Das alles ist real. Ein Compa Zapatista hat seinen Schwager, der Partei-Gänger ist, begleitet. Er kann all das bestätigen, auf das ich referiere. Klar, die Namen wurden weggelassen, um Straffreiheit zu sichern, …pardon, ich meinte: die Unschuldsvermutung für die Bundesregierung. Und das Motorrad? Nun gut, wir wissen es nicht, der Compa musste den öffentlichen Nahverkehr nehmen, denn sein Schwager gab alles Geld, was von der Rate für Motorrad und Versicherungen übrig war, für Dosenbier aus. Bier oder Compa. Beides war nicht möglich, passte nicht zusammen. So gewann das Dosenbier. Der Compa Zapatista kehrte wütend zurück: »Von wegen Junggeselle, er ist mit meiner kleinen Schwester verheiratet und bald haben sie ihr viertes Kleines; ah, aber lass‘ das mal meine kleine Schwester erfahren, dann wird mein Schwager seine Versicherung wirklich brauchen.«

Hauptaktionäre der Grupo Elektra sind Hugo Salinas Price, Esther Pliego de Salinas und Ricardo B. Salinas Pliego (die beiden Ersten sind die Eltern des Dritten).

Der Herr Hugo Salinas Pliego war ein geständiger Steuerflüchtling, ein bekennender Streikbrecher und Unterstützer ultra-rechter Initiativen (wie MURO, dem paramilitärischen Arm des Yunque) – laut seinem Buch »Meine Jahre bei Elektra« (editorial Diana, 2000).

In diesem ist zu lesen: »Traurigerweise haben die Leute unter besseren Lebensbedingungen mehr Zeit und Kraft darauf zu verwenden, an Unruhen teilzunehmen – angestiftet von gerissenen Burschen. Wenn die Zeiten schwieriger sind, ist den Leuten aber wichtiger, ihre Sachen zu behalten als Tumulte auszulösen.«

Grupo Elektra wurde vom Präsidenten erwählt, um den Zugang zur »Sozialpolitik« der 4T-Regierung zu manövrieren. Für mehr Information kann der Artikel von Álvaro Delgado konsultiert werden – erschienen in der Zeitschrift Proceso vom 24. Februar 2019, Ausgabe 2208. Huch! Habe ich nicht gesagt, ich würde mich nicht auf diese häretische und dämonische Wochenzeitschrift beziehen? Ok, aber Sie können – so wie ich es gemacht habe – das Buch ergattern (glaubt mir, da läuft es einem kalt den Rücken herunter) – oder mit Álvaro Delgado sprechen (… aber behalte es für dich, nicht dass es der es der Präsident erfährt).

-*-

Es entwickelt sich eine komplexe Krise. Das, was in den Bunkern des Groß-Kapitals ein »perfekter Sturm« genannt wird. Das Schiff, das wir »Planet Erde« nennen, ist praktisch zerstört und hält sich mit dem, was es zerstört hat über Wasser. Dieser dumpfe tödliche Kreislauf von Zerstören und Rekonstruktion des Zerstörten, versteckt sich hinter falschen Gewissheiten, die in den allgemeinen Menschenverstand eingesickert sind. Der fundamentale Glaube an die Kraft des Einzelnen entstand, seit die Geschichte der Menschheit die menschliche Entwicklung aufgeschrieben hat und den Mythos vom Individuum schuf, das zu allem fähig ist und alles kann.

Das »Aber«, das sich hinter dem Mythos der Individualität verbirgt, ist das, was das tödliche System von jeglicher Verantwortung befreit. Menschen, Zivilisationen, Sprachen, Kultur, Künste, Wissenschaften kommen um – verdaut im Magen der Maschinerie. Die systemische Verantwortung wird aber auf das Individuum übertragen. Es ist der oder die Einzelne, der Opfer oder Henker ist. Die ermordete Frau ist verantwortlich für die erhaltenen Schläge. Sie ist schuldig, dass sie vergewaltigt, verschwunden gemacht und ermordet wurde. Sie ist kriminell, weil sie Opfer eines Verbrechens wurde. Sie ist kriminell, weil sie gegen dieses Verbrechen protestiert. Das Selbe gilt für die Kinder, die Alten, für die Gender-Differenten und die differenten Kulturen, Hautfarben, Ethnien.

Beachten Sie uns nicht, fragen Sie besser Ihren Haus-Ökonomen (falls der Berühmt-Berüchtigte für die Regierung arbeitet, versichern Sie sich, dass Ihr Gespräch nicht aufgenommen wird). Vielleicht wird er Ihnen sagen, die politische Ökonomie sei eine Wissenschaft, entspräche den Gesetzen, Ursachen und Folgen; sie sei unabhängig von Voluntarismus, dem Plärren und Jaulen von der Kanzel herab. Die politische Ökonomie achte weder auf Umfragen noch auf morgendliche Pressekonferenzen. Die politische Ökonomie zeichnet aus: Es zeigen sich die und die Bedingungen (Ursachen); das wird dies oder jenes Phänomen (Wirkung) erzeugen. Nachdem Sie mit Zahlen und Formeln gelangweilt wurden, fragen Sie mal: Kommt eine Krise auf? Wenn Sie sehen, der Wirtschaftswissenschaftler zieht einen Regenschirm hervor – obwohl sie unterm Dach sind – und entschuldigt sich mit: »Es gibt keinen Schutzschirm.« – ja, dann haben Sie zwei Optionen. Sie können feierlich erklären, dies seien Fake News… die Mafia der Macht, die Illuminaten… er sei ein konservativer Wirtschaftswissenschaftler etc. Oder Sie fragen ihn, wo er seinen Regenschirm gekauft hat, und ob es dort auch welche in Lila gibt (Jeder und Jedem das Seine) – oder Sie machen die nächstliegende Religion zu Ihrer eigenen:

Oder Sie fragen: Gibt es eine Lösung, einen Ausweg, Abhilfe?

Der Ökonom wird Ihnen mit einer Menge an Formeln und Zahlen antworten. Sie warten geduldig, dass er zu Ende kommt – und anstatt ihm zu sagen, sie hätten nichts verstanden – bitten Sie ihn um ein Resümee. Vielleicht wird er zur Antwort geben: »Das ist schwierig, es wäre nötig, dass…« (daraufhin ein erneuter Schwall aus Zahlen und Formeln).

Vielleicht spricht er auch einfach folgendes aus: »Nein, nicht innerhalb diesen Systems.«

(Fortsetzung folgt… Was?… Nicht mehr?… Ich bin doch gerade erst in Fahrt gekommen… Wirklich nicht?… Oh, gut, nun gut… dann lediglich ein paar Notizen des Gato-Perro… und los geht‘s!)

Aus den Bergen des Südosten Mexikos.
Der SupGaleano – einige Sätze des Gato-Perro hinein schmuggelnd.
Mexiko, August 2019.

Aus dem Notizheft des Gato-Perro:
.- Das Problem mit dem Geld ist …dass es ausgeht.
.- Wenn sich das Differente mit dem gleichfalls Differenten – dennoch unterschiedlichen – trifft, umarmt es ihn und feiert ihn. Das Differente sucht keinen Spiegel, sondern etwas Komplexeres und Menschlicheres: Respekt.
.- Die Natur ist eine elastische Wand, die die Abprall-Geschwindigkeit der auf sie geworfenen Steine multipliziert. Der Tod kehrt nicht im gleichem Ausmaß zurück, er potenziert sich. Es findet ein Krieg statt zwischen System und Umwelt. Diese Konfrontation lässt keine Nuancen und Feigheiten zu. Mensch geht mit dem System oder mit der Umwelt. Mit dem Tod oder dem Leben.

Miau-Wau.

Der Gato-Perro – seine Taktik wechselnd – macht der Mondin schöne Augen; sie will ihn einfach nicht beachten, die Hundsgemeine.



1. 4T-Regierung: gemeint sind die 4 Transformationen, die die jetzige neoliberale Regierung Lopez Obrador auf ihre Fahnen geschrieben hat, siehe dazu auch: La Jornada, Aufstandsbekämpfung oder Verringerung sozialer Spannungen in Mexiko?, Übersetzung v. 10.6.2019

 

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