Message der Gewerkschaften auf dem Weltsozialforum

 

Im Salon des Hotels Majestic, im Zentrum von Tunis, trafen sich am vergangenen Montag diejenigen Gewerkschaften, die am Weltsozialforum teilnehmen. Die tunesische Gewerkschaft UGTT gab sich als Hausherr und sie unterstrich die Bedeutung des Forums, das zwei Jahre nach der arabischen Revolution  und im vollen Prozess eines politischen wie sozialen Wechsels, dessen Ausgang ungewiss bleibt, stattfindet.

Es waren mehr als 50 Gewerkschaftsdelegationen von Afrika bis Amerika, aus Europa, aus dem Maghreb und dem Mashrek präsent. Die asiatische Präsenz war allerdings gering. Für die Europäische Gewerkschaftsbund (ETUC/CES) war seine junge Sekretärin Judith Darlin-Kirton anwesend. Sie wollte anwesend sein, um das Interesse des europäischen Syndikalismus an den Dynamiken der Mittelmeerländer und um auch die Beziehungen zu den sozialen Bewegungen zu dokumentieren, deren Schwäche oft kritisiert wird. Judith unterstrich die Wichtigkeit für die europäischen Gewerkschaften, die Kämpfe für Demokratie, Frieden und die Rechte der Arbeit im Mittelmeerraum zu unterstützen, von deren Ausgang auch die Zukunft des europäischen Kontinents abhängt.

Die internationale Gewerkschaftsbewegung wird sich mit seinen Themen in den Seminaren, Plenen und der Abschlussversammlung einbringen: Kampf gegen Armut, Verurteilung der neoliberalen Politiken, Verteidigung öffentlicher Dienstleistungen, das Ziel einer würdevollen Arbeit für alle, gegen Diskriminierung für Geschlechtergleichheit, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

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