Der Tomatenstreik

Tomatenernte_gruesse


Streik der Migranten auf dem Gut Boncuri in Nardó (Lecce)

350 Landarbeiter wehren sich gegen Hungerlohn und Schwarzarbeit

 

Salento: continua lo sciopero dei migranti che raccolgono i pomodori

Sie kommen aus Ghana, dem Senegal und Marokko, um in Apulien während der Tomatenernte zu arbeiten. Doch jetzt beschlossen sie, dass es genug ist. “Basta mit der Ausbeutung zu einem Hungerlohn und miserablen Arbeitsbedingungen, für Arbeiterrechte!”

Der Streik wird von der Gewerkschaft Cgil unterstützt. Auch heute, nach dem gestrigen Streik, haben die 350 Arbeiter nicht die Ernte aufgenommen. Die Gewerkschaftssekretärin erklärt, dass ein Teil der Migranten, sich der Ausbeutung bewusst ist und Bedingungen auf dem Niveau der nationalen Tarifverträge nardo boncurifordert. Oftmals reicht der Lohn nicht mal aus, um sich zu ernähren und nicht wenige Arbeiter leben von den Abfällen der Ernte. 3 € 50 pro Kiste, die 100 Kilo Tomaten fasst, mehr als 10 Stunden pro Tag sind üblich, Schlafen und leben unter miserablen Bedingungen und täglich noch den Fahrpreis zu den Feldern, in Höhe von 5 €, an den Ausbeuter bezahlen.

Gegen Schwarzarbeit und tariflich ungesicherte Arbeit. Die Gewerkschaft forderte die sozialen Parteien und Institutionen zum runden Tisch, um die Arbeitsverhältnisse auf den Feldern zu verändern.

fheckerCOOP

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