Unterstützer laden ein, jetzt noch Blockade aufzusuchen

Immer mehr Menschen vor dem Zwischenlager

Nach 20 Stunden Sitzblockade auf den Schienen ist der Fahrplan des
Atommüllzuges völlig aus dem Ruder gelaufen. Vor dem Zwischenlager
blockieren 2000 Menschen seit über 24 Stunden das letzte Straßenstück
des Transportes. Derzeit ist die Strecke dicht.Die Organisationen, die diese Blockade unterstützen, hoffen, dass
sich noch viele Menschen dem gewaltfreien Widerstand auf der Straße
in Gorleben anschließen.

Luise Neumann-Cosel, Sprecherin von X-tausendmal quer: „Der Atommüllzug
wird derzeit in Dannenberg für den Straßentransport verladen. Das dauert
noch Stunden. Das ist die richtige Zeit, sich auf den Weg zum
Zwischenlager nach Gorleben zu machen!“

Torben Becker, BUND-Energieexperte: „Die Sitzblockade ist die richtige
Antwort auf die Geheimabsprachen der Bundesregierung mit den
Stromkonzernen. Tausende setzen sich quer, es kommen ständig neue Leute
hinzu. Das ist der Abpfiff für den Castor!“

Uwe Hiksch vom Vorstand der Naturfreunde: „Dieser Widerstand ist
großartig und hat schon sehr viel erreicht. Ich war am Wochenende da –
wenn das noch länger dauert, bin ich heute Abend wieder dabei!“

Eberhard Heise, Mitglied des Attac-Koordinierungskreises: „Diese starke
Aktion des zivilen Ungehorsams wirkt für Demokratie und gegen die Macht
der Stromkonzerne. Freiwillig lassen wird den Castor hier nicht durch.
Ich bin seit Sonntag hier und bleibe bis zur Räumung!“

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